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cast one‘s skin




Anna Poell nimmt mit ihren fragilen Skulpturen
und subtilen Gesten die umfassenden Fragen von Grenzziehung und Auflösung auf. Ihre Beschäftigung mit den Materialien Stein, Ton, Keramik und Gips verweigert sich der klaren Zuschreibung von Original und Abdruck, Vor- und Abbild. cast one‘s skin zeigt die Unmöglichkeit der Unterscheidung zwischen der An- und Abwesenheit des (um)geformten Objekts. Pöll lädt ein, den eigenen Blick auf die Gegenwart zu adjustieren und komplexe zeitliche Struktur eines abgeformten Gegenstandes miteinzubeziehen. Die in der Konfrontation von Oberflächen entstandenen Objekte, sind gegenwärtig und zugleich immer schon vergangen. Sie bleiben unabgeschlossen und in andauernden Operationen des Erscheinens und Verschwindens, Annäherns und Abstoßens, sowie Öffnens und Schließens verhaftet.
Romana Bund & Moritz Pisk
Installation view 2024
EFES 42 - Verein für Skulptur, Linz
Exhibition: 24.04-07.05.2024
Untitled (shell)
25x16x11 cm
ceramic
2024
Untitled (shells)
200x100 cm
stainless steel plate, teeth
2024
Untitled (water)
Stoneshell 01
45x30x13 cm
Stoneshell 02
27x20x17 cm
ceramic, water
2024
Untitled (Assimilation)
350x6x6 cm
ceramics
2024
Untitled (imprint)
200x30 cm
aluminum plates, stone
2024
Untitled (shell in shell)
42x31x23 cm
plaster, silicone, clay
2024
photo Marcella Ruiz Cruz




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